Wissen

Anleitungen

Hier findest du zu jedem vorhandenen Werkzeug eine kompakte Anleitung. Ausführliche Hintergründe, Formeln und häufige Fragen stehen zusätzlich direkt auf der jeweiligen Werkzeugseite.

Dreibein konstruieren

Gib Materialquerschnitt, Beinlänge, Säulenlänge und Neigungswinkel ein. Der Rechner ermittelt Aufbaumaße sowie die Winkel für die oberen und unteren Beinenden. Der Holzzuschnitt ist bei beiden Verbindungsvarianten erforderlich.

Gemeinsamer Zuschnitt

Säge drei Beine auf die eingegebene Länge und übertrage die berechneten oberen und unteren Winkel auf alle Werkstücke. Die Mittelsäule wird auf Länge zugeschnitten; ihre Enden bleiben rechtwinklig.

Variante 1: Verbindung mit 3D-Druck

Für den gedruckten Adapter gibst du zusätzlich Einstecktiefe und Wandstärke ein. Das Werkzeug berechnet Hülsenmaße und Materialbedarf und erzeugt Adapter und optionale Montageplatte als lokale STL-Dateien. Nach dem Zuschnitt werden Beine und Mittelsäule in die Hülsen eingesetzt und befestigt.

Variante 2: Holzverbindung ohne Adapter

Die Mittelsäule erhält drei gleichmäßig um 120° versetzte Anlageflächen. Beim Vierkant werden die berechneten Markierungen längs übertragen und die außen liegenden Bereiche schrittweise abgehobelt. Beim Rundholz wird der Umfang in drei gleiche Abschnitte geteilt und zwischen den Längsmarkierungen jeweils eine ebene Fläche hergestellt.

Richte die zugesägten Beine an den Anlageflächen aus, fixiere den Aufbau zunächst provisorisch und kontrolliere Standhöhe, Spreizung und ebenen Stand. Bohre passend zu Holz und Schrauben vor und verschraube die Verbindungen erst nach dieser Kontrolle.

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Adapter für Rohr & Schlauch

Beschreibe zuerst das vorhandene Gegenstück auf der Von-Seite und danach den gewünschten Zielanschluss. Stecksysteme, freie Maße, Schlauchtüllen und zylindrische G-Gewinde lassen sich kombinieren.

Gegenstücke messen

Miss Innen- und Außendurchmesser mit einem Messschieber und verlasse dich nicht allein auf DN-, Zoll- oder Produktbezeichnungen. Bei unbekannten Gewinden muss neben dem Durchmesser auch die tatsächliche Gewindeart geklärt werden.

Übergang und Vorschau

Die 45°-Automatik schlägt einen kompakten Übergang vor. Eine längere oder weichere Kontur kann den Verlauf gleichmäßiger machen. Kontrolliere Außenkontur, freien Innenquerschnitt, Wandstärken und Warnmeldungen in der Schnittansicht.

Passung prüfen und STL erzeugen

Drucke zuerst einen kurzen Passring oder Gewindeabschnitt mit demselben Filament und denselben Einstellungen wie der spätere Adapter. Erzeuge die vollständige STL erst nach erfolgreicher Passungsprobe.

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Strahlen- und Netzstrukturen konstruieren

Der perspektivische Strahlen- und Netzgenerator überträgt Linien von einem gemeinsamen Fluchtpunkt auf eine rechteckige Gestaltungsfläche. Alle Maße müssen dieselbe frei gewählte Einheit verwenden.

Gestaltungsfläche und Fluchtpunkt

Trage Breite und Höhe der Fläche ein. Der Koordinatenursprung liegt links unten. Mit negativen oder entsprechend großen Koordinaten lässt sich der Fluchtpunkt außerhalb der Fläche positionieren.

Hauptlinien und Netz

Bestimme Anzahl und Stärke der Hauptlinien. Die Tabelle nennt Eintritt, Austritt und Winkel. Aktiviere „Spinnennetz“, wenn zusätzliche Bögen gewünscht sind; Basisabstand, Abstandszunahme und Durchhang steuern deren Verlauf.

Netztabelle lesen

Für jede sichtbare Netzlinie nennt die zusätzliche Tabelle den Ausgangsabstand zum Fluchtpunkt. „Hauptstrahl“ bezeichnet einen Verbindungspunkt mit einer vorhandenen Strahlenlinie. „Rahmen“ kennzeichnet einen tatsächlichen Schnitt- oder Berührungspunkt mit der linken, rechten, oberen oder unteren Leinwandkante. X und Y beziehen sich weiterhin auf den Ursprung links unten.

Ein gemeinsamer Hauptstrahl- und Rahmenpunkt erscheint nur einmal. Auch ein Treffer genau in einer Leinwandecke wird zusammengeführt. Eine Netzlinie muss nicht immer genau zwei Rahmenpunkte besitzen; die Tabelle gibt alle für die gewählte Geometrie tatsächlich ermittelten Punkte aus.

Konstruktion übertragen

Markiere die berechneten Schnittpunkte an den Rändern der realen Fläche und verbinde die zugehörigen Punkte. Bei aktiviertem Spinnennetz zeigt eine zusätzliche Tabelle die Verbindungspunkte mit den vorhandenen Hauptstrahlen sowie die tatsächlichen Ein- und Austritte am Leinwandrahmen. Ergänze die Netzbögen anhand dieser Koordinaten. Über „Drucken“ erhältst du Einstellungen, Grafik und beide Tabellen.

Lösung für andere Formen und Rundungen

Lege bei gerundeten oder unregelmäßigen Werkstücken ein größtmögliches Rechteck innerhalb der vorhandenen Form fest und verwende dieses als Gestaltungsfläche im Rechner. Übertrage die berechneten Randpunkte und verlängere die geraden Hauptstrahlen anschließend mit einem Lineal über das Rechteck hinaus bis zur tatsächlichen Außenkontur.

Die Netzverbindungen werden innerhalb des Rechtecks maßlich übertragen. In den darüber hinausgehenden Randbereichen können sie passend zur tatsächlichen Kontur gestalterisch weitergeführt werden.

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Geometriewelten – vollständige Anleitung

Geometriewelten verbindet die Formenwelt für ebene Flächen mit der Körperwelt für räumliche Körper. Berechnung, Vorschau und Druckaufbereitung erfolgen vollständig lokal im Browser.

1. Bereich und Geometrie wählen

Wähle zuerst Formenwelt oder Körperwelt. Danach legst du die konkrete Fläche beziehungsweise den Körper fest. Bei jeder Auswahl werden nur Eingabekombinationen angeboten, aus denen sich die Geometrie eindeutig bestimmen lässt.

2. Vorhandene Werte festlegen

Unter „Welche Werte sind vorhanden?“ wählst du die Größen, die bereits bekannt sind. Fülle anschließend alle eingeblendeten Felder aus. Längen müssen positiv sein; Winkel und voneinander abhängige Größen müssen eine geometrisch mögliche Kombination bilden.

3. Formenwelt

Zur Formenwelt gehören Kreis, Quadrat, Rechteck, gleichseitiges Dreieck, rechtwinkliges Dreieck, gleichschenkliges Dreieck, gleichschenkliges Trapez, Parallelogramm, Raute, Drachenviereck, regelmäßiges Fünfeck, regelmäßiges Sechseck, regelmäßiges Achteck und Ellipse.

  • Kreis und Ellipse: Radien, Durchmesser, Umfang, Fläche, Achsen und Brennpunktgrößen.
  • Dreiecke: Seiten, Höhen, Winkel, Umfang, Fläche sowie Innen- und Umkreisgrößen, sofern eindeutig bestimmbar.
  • Vierecke: Seiten, Diagonalen, Höhen, Winkel, Umfang und Fläche entsprechend der gewählten Form.
  • Regelmäßige Vielecke: Seitenlänge, Umfang, Fläche, In- und Umkreis sowie formabhängige Diagonalen.

4. Körperwelt

Zur Körperwelt gehören Würfel, Quader, Kugel, Halbkugel, Zylinder, Hohlzylinder, Kegel, Kegelstumpf, Pyramide, Pyramidenstumpf, Prisma, Ellipsoid und Torus.

  • Würfel und Quader: Kanten, Flächen- und Raumdiagonalen, Oberfläche und Volumen.
  • Rundkörper: Radien, Durchmesser, Höhe oder Länge, Grund- und Mantelflächen, Oberfläche und Volumen.
  • Kegel und Kegelstumpf: Radien, Höhe, Mantellinie, Neigungswinkel, Oberfläche und Volumen.
  • Kugel, Halbkugel und Ellipsoid: Achsen beziehungsweise Radius, Oberfläche und Volumen.
  • Torus: Hauptradius, Rohrradius, Innen-, Außen- und Rohrdurchmesser, Oberfläche und Volumen.

5. Prismen und Pyramiden

Bei diesen Körpern wird zuerst die Grundform mit ihren bekannten Werten berechnet. Für Prismen stehen dreieckige und regelmäßige polygonale Grundflächen zur Verfügung. Quadrat und Rechteck werden dort nicht angeboten, weil die entsprechenden Körper bereits als Würfel beziehungsweise Quader vorhanden sind. Pyramiden und Pyramidenstümpfe können zusätzlich quadratische und rechteckige Grundflächen verwenden.

Beim Pyramidenstumpf beschreibt der Verkleinerungsfaktor das lineare Verhältnis der oberen zur unteren Grundfläche. Ein Wert von 0,6 bedeutet, dass jede entsprechende Länge der oberen Fläche 60 Prozent der unteren Länge besitzt.

6. Einheiten und Genauigkeit

Millimeter, Zentimeter und Meter können direkt gewählt werden. Beim Einheitenwechsel werden vorhandene Eingaben entsprechend ihrer Dimension umgerechnet. Längen erscheinen in der gewählten Einheit, Flächen in Quadrat- und Volumen in Kubikeinheiten. Die Nachkommastellen beeinflussen nur die Anzeige, nicht die interne Berechnung.

Der Umfang einer allgemeinen Ellipse und die Oberfläche eines allgemeinen Ellipsoids werden mit Näherungsformeln bestimmt und mit „≈“ gekennzeichnet.

7. Ergebnisansicht

Die Ausgabe trennt vorgegebene Werte von berechneten Größen. So bleibt nachvollziehbar, welche Daten eingegeben und welche daraus abgeleitet wurden. Bei widersprüchlichen oder unmöglichen Eingaben erscheint eine Fehlermeldung statt eines scheinbar gültigen Resultats.

8. Grafische Vorschau

Die Vorschau stellt Form, Körperart und Proportionen schematisch dar. Bei räumlichen Körpern werden sichtbare Flächen axonometrisch abgebildet. Unterschiedliche Höhen, Seitenverhältnisse, Radien und Verkleinerungsfaktoren verändern die Darstellung. Die Grafik ist eine Verständnishilfe und keine technische CAD-Zeichnung.

9. Drucken

Über „Drucken“ werden Vorschau, Auswahl sowie vorgegebene und berechnete Werte druckgerecht ausgegeben. Eingabefelder und Bedienelemente werden dabei ausgeblendet. Prüfe vor der praktischen Verwendung Einheit, Eingabekombination und Rundung.

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3D-Druck-Maßoptimierer für Bambu A1

Das Werkzeug stimmt geplante CAD-Maße auf Linienbreite oder Schichthöhe ab. Die Voreinstellungen orientieren sich am Bambu A1, können aber an andere Drucker- und Slicerprofile angepasst werden.

Druckparameter übernehmen

Trage die tatsächlich verwendete Linienbreite, Schichthöhe, Anzahl der Wandlinien und den vorgesehenen Spielraum ein. Verwende Werte aus dem Slicerprofil, mit dem das Bauteil später gedruckt wird.

Geometrie und Richtung wählen

Wähle Vollkörper für Außenmaße wie Zapfen oder Stecker und Hohlkörper für Innenmaße wie Bohrungen oder Schächte. Für X/Y-Maße verwendet der Rechner die Linienbreite, für Z-Maße die Schichthöhe.

Optimiertes Maß übernehmen

Gib das geplante Maß ein und übernimm den optimierten Wert in dein CAD-Modell. Prüfe Passungen anschließend mit einem Probestück, da Drucker, Slicer, Bauteilausrichtung und Filament das reale Maß beeinflussen.

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Gitarren-Bundrechner

Der Rechner bestimmt die Positionen der ersten 24 Bünde für Gitarren und andere bundierte Saiteninstrumente. Grundlage ist die gleichstufige Stimmung mit zwölf Halbtönen pro Oktave.

Mensur eingeben

Trage die schwingende Saitenlänge vom Sattel bis zum rechnerischen Stegpunkt als Basis-Mensur ein. Die Bundpositionen werden als Abstand vom Sattel ausgegeben.

Kompensation festlegen

Die Kompensation verlängert die angegebene Stegposition für die spätere Intonationskorrektur. Sie verändert nicht die aus der Basis-Mensur berechneten Bundpositionen.

Ergebnisse übertragen

Markiere die Positionen vom selben Bezugspunkt am Sattel. Arbeite mit ausreichender Messgenauigkeit und prüfe vor dem Sägen Mensur, Nullpunkt und Reihenfolge der Bundnummern.

Bundposition n = Mensur × (1 − 2−n/12)

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Werkzeugübergreifend: Filament beurteilen

Die Wahl des Filaments gehört zur Konstruktion eines belastbaren Druckteils. Berücksichtige Innen- oder Außenbetrieb, Wärme, Feuchtigkeit, UV-Strahlung sowie Stoß-, Klemm- und Dauerbelastung. Auch Druckrichtung und Bauteilaufbau beeinflussen die Eigenschaften.

Filamentwahl für 3D-Druckteile →